HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Die folgenden Fragen und Antworten dienen ausschließlich der allgemeinen Information und geben einen ersten Überblick über häufige Themen. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, da jede Situation unterschiedlich ist. Wenn Sie konkrete Fragen oder Probleme haben, rufen Sie uns gerne an oder kommen Sie für ein Beratungsgespräch vorbei.

FAQ

Ab 2025 dürfen alle Kaminöfen weiterbetrieben werden, die die Grenzwerte der zweiten Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) einhalten: maximal 0,15 g/m³ Feinstaub und maximal 4 g/m³ Kohlenmonoxid im Abgas.

Im Rahmen der Typprüfung ist die Einhaltung der Grenzwerte durch den Hersteller des Kaminofens nachzuweisen.

Für Küchenherde mit Holzfeuerung und historische Öfen gelten Ausnahmen. Im Einzelfall kann auch eine Ausnahme gelten, wenn ein Ofen die einzige Heizquelle ist.

Fragen Sie bei uns nach, sofern Sie bei Ihrem vorhandenen Kaminofen unsicher sind. Natürlich gibt Ihnen auch Ihr/e zuständige/r Bezirksschornsteinfegermeister/in Auskunft.

Alle neuen Kaminöfen, die wir anbieten, sind von ihren Werten wesentlich besser als die gesetzlichen Mindestanforderungen. So können Sie guten Gewissens die Wärme genießen.

Für die übrigen Öfen, deren Betrieb nicht mehr zulässig ist, gibt es Filter, die im Rohr oberhalb des Ofens nachgerüstet werden können. Entsprechende Filter müssen zugelassen, fachgerecht eingebaut und vom Schornsteinfeger:in abgenommen werden. Zudem ist nicht jeder Schornstein für einen Filter geeignet. Die Anschaffung eines solchen Filters und die laufenden Betriebskosten rentieren sich aber meist nicht. In der Regel haben sich deshalb die betroffenen Kunden für die Anschaffung eines neuen Kaminofens mit moderner Brenntechnik entschieden.

Wir bieten Ihnen ausschließlich Kaminöfen an, die mit den besten Werten für Umwelt und Klima brennen.

Die höchsten Anforderungen an die Luftreinhaltung und Effizienz des Kaminofens werden dank bester Verbrennungstechnik erfüllt. Unsere Kaminöfen benötigen daher keinen Filter.

Beispielhaft zeigen wir hier die Werte der Attika-Kaminöfen auf:

Wenn Ihr Kaminfeuer schlecht in Gang kommt und wieder ausgeht oder in einen Schwelbrand verfällt, kann dies verschiedene Ursachen haben:

  • Zuwenig Anmachholz verwendet. Versuchen Sie den Anfeuervorgang mit 10-12 Stücken Kleinholz
  • Die Luftzufuhr des Kaminofens ist nicht geöffnet: Bitte lesen Sie die richtige Bedienung in der Bedienungsanleitung nach oder sprechen Sie uns bei Fragen gern an.
  • Das Holz ist nicht trocken genug, obwohl das Holz äußerlich trocken erscheint. Messen Sie im Zweifel die Holzfeuchte nach. Messgeräte finden Sie in ihrem Baumarkt oder bei uns im Geschäft.

Nach dem fachgerechten Einbau Ihres Kaminofens bieten wir eine ausführliche Einweisung in die Bedienung des Ofens an. Zusammen mit Ihnen wird der Ofen nach seiner Abnahme vom Schornsteinfeger:in das erste Mal angefeuert und in Ruhe erklärt. Auch für Kunden, die bereits vorher einen Kaminofen besessen haben, kann diese Einweisung interessant sein, da sich die Brenntechnik stetig weiterentwickelt und es deutliche Unterschiede zu älteren Modellen geben kann.

Für einen ersten Einblick finden Sie hier einige Informationen zum Befeuern von Kaminöfen

Heizinstruktionen

Sofern Ihre Wohnung über eine Wohnraumlüftungsanlage verfügt, muss Ihr Kaminofen über eine Versorgung mit externer Verbrennungsluft verfügen und besonders dicht sein. In der Regel ist eine DIBt-Zulassung (bauaufsichtsrechtliche Prüfung) des Kaminofens notwendig.

Viele unserer Kaminöfen verfügen über diese Zulassung. Wir empfehlen Ihnen, bereits in der Planungsphase Ihres Bauprojektes mit uns Kontakt aufzunehmen, um die baulichen Voraussetzungen für Ihren Wunsch-Kaminofen optimal zu gestalten.

In Niedrigenergie- oder Minergiehäusern, in Wohnräumen mit sehr dichter Bauweise und/oder kontrollierter Wohnraumlüftung muss die Luft für die Verbrennung von außen zugeführt werden. Der Kaminofen brennt in einem „geschlossenen Kreislauf“ raumluftunabhängig, was selbst in Wohnräumen mit bis zu 4 Pascal Lüftungs-Unterdruck ein perfektes Feuer gewährleistet.

In Deutschland erfüllen die meisten unserer Öfen die strengen Anforderungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

Je nach Modell und baulichen Gegebenheiten wird die Frischluftzufuhr über eine Außenwand hinter dem Ofen, einen speziellen Kanal im Schornstein oder durch den Fußboden zugeführt. Wir stimmen gern die Anschlusssituation mit Ihnen ab, um den Luftanschluss optisch sehr dezent und passend zu installieren.

Hier beispielhaft die Skizze des AIR-Systems von Attika:

Speckstein ist grundlegend ein sehr pflegeleichter Naturstein, der besonders langlebig und hitzebeständig ist. Dennoch ist es ein offenporiger Stein und sollte deshalb nicht mit färbenden Flüssigkeiten in Berührung kommen. Er kann mit einem feuchten Mikrofasertuch abgewischt werden, ggf. mit einem Tropfen Spülmittel. Achtung: Das Metall des Kaminofens darf nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Ansonsten sollte es sofort abgetrocknet werden, um Schäden zu vermeiden.

Bei hartnäckiger Verschmutzung kann der Stein einfach mit feinem Schleifpapier abgeschliffen werden.

Sollte der Stein Beschädigungen haben oder Stücke fehlen, gibt es zur Ausbesserung eine spezielle Spachtelmasse. Fragen Sie dazu gerne in unserem Geschäft danach.

Die Reinigung vor allem des waagerechten Stückes des Rohres ist aus Effizienzgründen und aus Sicherheitsbelangen sehr wichtig. Die Häufigkeit der Reinigung ist von der Befeuerung, den Heizgewohnheiten und der Qualität des Brennholzes abhängig. Wir empfehlen mindestens jährlich eine Säuberung. Sie können die Putztür am Rohr öffnen und mit einer Taschenlampe selbstständig nachschauen, ob sich Ruß abgelagert hat. Warnsignale, bei denen eine Reinigung nötig sein kann, sind sichtbare Ablagerungen (dicke, flockige oder gar glänzende, harte Rußschicht), schlechter Zug des Kaminofens, starker Rauchgasaustritt in den Wohnraum beim Öffnen des Ofens.

Gerne stehen wir Ihnen bei diesem Thema mit weiterführenden Informationen zur Seite. Falls sie die Reinigung aus bestimmten Gründen nicht selbst übernehmen möchten oder können, bieten wir dies gerne mit einem Service an.

Die Scheibe Ihres Kaminofens sollte sich beim Betrieb selbst reinigen. Die Sekundärluft, die die Scheibe reinigt, darf dabei nicht verschlossen sein (Näheres finden Sie in der Bedienungsleitung Ihres Kaminofens). Verbleibende Verschmutzungen können mit einem trockenen Tuch oder einem angefeuchteten Tuch abgewischt werden.

Eine schwarz verrußte Scheibe entsteht, wenn der Kaminofen nicht die nötige Brenntemperatur hatte. Siehe oben zum Punkt „Holz brennt schlecht“. Der Kaminofen sollt dann mit trockenem Brennholz und geöffneter Sekundärluft brennen, damit sich die Scheibe wieder reinigt.

Mittel zur Reinigung verrußter Scheiben gibt es ansonsten bei uns im Geschäft.

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